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Fette Rache 03

Geschichte Info
Gabi beginnt an ihrem neuen Arbeitsplatz.
1.1k Wörter
6k
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Geschichte hat keine Tags

Teil 3 der 9 teiligen Serie

Aktualisiert 06/11/2023
Erstellt 03/08/2022
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Die Geschichte und die beteiligten Personen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Alle Charaktere sind volljährig. Über Lob, Kritik und Anregungen per Email würde ich mich freuen.

1. September

Ich umarmte Katja noch einmal zum Abschied. Wir beide hatte feuchte Augen und Mühe unsere Emotionen unter Kontrolle zu bringen. Ich hoffte das sie mich Weihnachten besuchen kommt. Wir küssten und zum Abschied noch mal auf die Wange und ich fuhr dann los.

Fünf Stunden später erreichte ich das Reha-Zentrum, das ungefähr 10 Kilometer außerhalb von Münster liegt. Ich hatte mir Zeit gelassen und insgesamt dreimal Pause gemacht. Ich hatte mir genügend Proviant eingepackt. Raststätten sind ziemlich teuer und ich war etwas knapp bei Kasse.

Mühsam quälte ich mich aus meinem Polo. Ich nahm meine Handtasche und holte einen Koffer aus dem Kofferraum und watschelte langsam zum Personalwohnheim.

Wie versprochen lag ein Umschlag mit meinem Namen auf einem kleinen Tisch neben den Eingang. Ich öffnete ihn. Er enthielt einen Zimmerschlüssel und einen Zettel mit ein paar Anweisungen. Morgen um 12:00 Uhr würde mein erster Arbeitstag beginnen. Ich hatte bis Samstag Spätschicht, dann Sonntag und Montag frei.

Ich steckte den Umschlag in meine Handtasche und bewegte mich langsam zum Fahrstuhl.

Ein paar Minuten später stand ich in meinem Zimmer und es gefiel mir recht gut. Es einfach und zweckmäßig eingerichtet. Auf der rechten Seite stand das Bett und ein Nachttisch, in der rechten Ecke stand ein Sofa mit einem kleinen runden Tisch davor. Auf der linken Seite stand ein Kleiderschrank, ein kleiner Kühlschrank, ein kleiner Tisch mit einem Wasserkocher, ein paar Teller und Tassen. Davor stand ein Schreibtisch mit einem Stuhl. Am Ende des Zimmers war eine Tür die ins Badezimmer führte.

Es war auch sehr zweckmäßig eingerichtet. Eine Badewanne mit einem Duschvorhang, eine Toilette und ein Waschbecken mit einem Spiegel oben drüber. Ich schaute kurz in den Spiegel und lächelte mich an. Aus unbekannten Gründen hat sich mein ganzer Speck vom Gesicht und den Händen ferngehalten. Lediglich mein Hals ist etwas dicker geworden und ich habe einen Ansatz von einem Doppelkinn.

Nachdem ich mich umgeschaut hatte, ging ich zurück und fing an meine meine Sachen in den Schrank zu packen.

Fünf Umstandskleider, ein paar Leggings, zwei lange Wickelröcke, dazu ein paar T-Shirts und zwei Pullis. An Schuhen hatte ich zwei paar Turnschuhe, zwei paar Birkenstock Sandalen, ein paar schwarze Leinenschuhe und ein paar Plastik Flipflops. Dazu kam Unterwäsche und Socken.

Nachdem ich fertig war nahm ich zwei Kissen vom Sofa und legte sie auf den Tisch. Anschließend setze ich mich auf das Sofa, schlüpfte aus meinen Birkenstock Sandalen und legte meine fetten Beine auf den Tisch. Armin hatte irgendwo recht. Sie würden besser zu einem Elefanten oder Flusspferd passen.

Inzwischen verstand ich Armins Plan.

So fett zu sein ist wirklich eine Strafe. Nicht nur das man so schlimm aussieht, die einfachsten Tätigkeiten wie bücken oder Strümpfe anzuziehen sind eine Qual.

Ein weiteres Problem sind meine dicken Füße. Schöne Schuhe oder gar Absätze sind unmöglich. Das ich bei meiner Arbeit in der Küche ausschließlich stehe oder laufe ist ein weiteres Problem. Normalerweise brennen mir Füße nach der Arbeit und ich bin meistens ziemlich erschöpft.

3. September

Gestern war mein erster Arbeitstag und es war ein angenehmer Tag. Zum Glück gab es genügend Arbeitsbekleidung in meiner Größe. Die Kollegen und Kolleginnen waren ganz nett. Wie in fast allen anderen Küchen, wo ich bisher gearbeitet hatte, waren viele Frauen ziemlich dick. Allerdings keine so fett wie ich. Vermutlich bin ich die fetteste in ganzen Reha-Zentrum. Die Arbeit war wie in anderen Küchen, Tische decken, abräumen. Während der Mahlzeiten musste ich gelegentlich Patienten das Tablett tragen. Als ich so viele Patienten an Krücken oder im Rollstuhl sah, war ich heilfroh das ich gesund bin. Selbst alle meine Fettpolster waren plötzlich nicht mehr so tragisch.

Eine Woche später hatte ich dann Frühschicht. Mittlerweile wog ich 107kg. Mein beiden Speckrollen hatten sich zu einer runden, wabbeligen Masse vereinigt. Immer noch abstoßend, aber nicht ganz so sehr wir die Rollen.

Ich stand am Ausgang des Speisesaals und wartete darauf, das die Patienten ihr Frühstück beendeten, so das ich die Tische abräumen konnte. Am Anfang hatte ich genügend Zeit, die verschiedenen Menschen zu beobachten. Es ist eine meiner Lieblingstätigkeiten.

„Entschuldigung."

Ich drehte mich um und sah eine junge Frau.

„Können sie mir mit dem Tablett helfen?"

„Selbstverständlich."

Ich folgte ihr dann zum Buffet. Sie hatte eine sehr dunkle Haut und trug ein weißes, enganliegendes Leinenkleid und weiße Sandalen. Sie war ein paar Zentimeter größer als ich und gertenschlank. Ihre schwarzen Haare schulterlang und sehr lockig. Ihre Bewegungen waren sehr grazil und elegant. Von ihrem rechten Arm war nur ein kurzer Stumpf übrig.

Ich trug ihr Tablett zu einem freien Tisch.

„Wenn es ihnen nicht ausmacht...Könnten sie mir vielleicht die Brötchen bestreichen?"

Sie schaute plötzlich sehr verlegen aus.

„Ja gerne."

Ich lächelte sie an.

„Wenn sie noch etwas brauchen, geben sie mir ein Zeichen."

„Ja, mach ich. Danke."

Sie lächelte mich noch mal an und mir wurde plötzlich sehr warm ums Herz.

Um 14:15 Uhr kam ich in mein Zimmer zurück, zog meine Birkenstocksandalen aus und setze mich auf das Sofa. Mühsam hob ich meine fetten Beine und legte sie auf den Tisch. Endlich Feierabend. Wie üblich brannten meine Füße und ich war ziemlich müde. Kurze Zeit später war ich eingeschlafen.

Um kurz nach vier erwachte ich. Mühsam erhob ich mich und holte mir ein großes Stück Käsekuchen aus dem Kühlschrank. Es war vom Mittagessen übrig geblieben. Nachdem ich gegessen hatte schlüpfte ich in meine Plastik Flipflops und ging etwas außerhalb des Zentrums spazieren. Nach etwas einer halben Stunde setze mich auf eine Bank. Ich hatte gerade die Augen geschlossen und genoss ein paar Sonnenstrahlen als mich eine angenehme Stimme ansprach.

„Kann ich mich zu ihnen setzen?"

Es was die Frau vom Frühstück. Ich öffnete die Augen und schaute sie an.

„Gerne."

Nachdem sie sich gesetzt hatte, schaute ich sie an.

„Wollen wir uns nicht duzen?" fragte ich sie.

Sie lächelte mich an.

„Gerne. Ich heiße Wendy."

Sie streckte ihre linke Hand aus.

Ich drückte sie sanft.

„Ich heiße Gabi."

„Wie lange arbeitest du schon hier?"

„Etwas über eine Woche. Seit wann bist du hier?"

„Ich kam gestern Abend hier an und werde die nächsten zwei Wochen hier bleiben."

„Wo kommst du her?"

„Limburg, wird dir wahrscheinlich kein Begriff sein."

„Doch, ich habe früher in Neuhof gewohnt."

„Ja, das kenne ich. Was hat dich hierher verschlagen?"

„Ich brauchte mal einen Tapetenwechsel."

„Könnte ich eigentlich auch brauchen."

Wir unterhielten uns noch einige Zeit und gingen dann um sechs Uhr zum Abendessen. Leider gab es für das Personal einen eigenen Speisesaal. Ich hätte gerne zusammen mit ihr gegessen.

Um kurz vor sieben kam ich dann in mein Zimmer zurück und setze mich. Ich war ziemlich niedergeschlagen. Ich hatte irgendwie total die Kontrolle verloren und mir wieder mal den Bauch vollgeschlagen.

Fortsetzung folgt

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