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Sylvie und Anne

Geschichte Info
Sylvie lebt seit sie denken kann nackt, ihre Muter auch.
6.3k Wörter
4.23
38.5k
3
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Hey ich bin die Sylvie, Sylvie Werner, ich bin 42 Jahre alt, bin 176 cm groß, wiege 65 kg, habe schulterlange blonde Haare und blaue Augen. Ach ja und meine Brüste haben Körbchengröße C.

Ich war zehn Jahre mit Helmuth zusammen, meinem Ehemann, Kinder haben wir keine, zum Glück. Getrennt haben wir uns ausgerechnet letztes Weihnachten, genauer gesagt da habe ich ihn aus der Wohnung geschmissen nach dem ich kurz zuvor erfahren hatte das er etwas mit einer anderen hat. Schwer gefallen ist mir das nicht, es stimmte sowieso schon seit einiger Zeit nicht mehr, jetzt hatte ich meine Ruhe und konnte endlich wieder so leben wie ich es gewohnt war, nämlich nackt, wann und wo immer es ging.

Meine Mutter zog mich alleine groß, mein Vater hatte sich schon als meine Mutter mit mir schwanger war aus dem Staub gemacht.

Anne, meine Mutter ist 58 Jahre alt, 168 cm groß, wiegt 79 kg, hat nackenlange braune Haare und braune Augen. Im Gegensatz zu mir hat sie große Brüste, Körbchengröße D die bei ihrer Größe noch größer wirken, aber dadurch das sie kräftig ist passen sie zu ihr auch wenn sie schon leicht hängen was ihr aber steht. Meine Mutter, ich sage Anne zu ihr weil sie das so möchte, ist also 58 Jahre alt und ich bin 42 Jahre alt, na klingelt`s, bei demjenigen jedenfalls der rechnen kann schon. Anne war 16 Jahre alt als ich zur Welt kam und das zu jener Zeit!

Eigentlich hätte es einen Riesen Skandal geben müssen, gab es aber nicht, weil mein „Vater" nicht nur in unserem Dorf sondern in der ganzen Gegend „bekannt" oder besser berüchtigt war. Er hatte nach einem Dorffest, bei dem Anne trotz ihres Alters reichlich getrunken hatte, in einer Scheune mit ihr geschlafen, was nicht ohne folgen blieb. Anne selbst sagte hinterher das sie das ganze gar nicht so richtig mit bekommen hätte. Ihre Eltern, also meine Großeltern waren schon immer sehr liberal eingestellt und anstatt ihr eine gehörige Gardinenpredigt zu halten bekam sie die volle Unterstützung.

Übrigens nicht nur Anne und ich, sondern ebenfalls das ganze Dorf und die Umgegend wissen das der Typ der mich gezeugt hat, Vater nenne ich den nicht, mehr Zeit seines Lebens im Gefängnis verbracht hat und im Moment verbringt als in Freiheit, auch eine späte Genugtuung.

Bei uns zuhause ging es sehr locker zu, Anne und ich waren immer nackt und für mich war das normal. Sie hatte das Haus in dem wir wohnten von ihren Großeltern geerbt, es lag in einer Art Bauernschaft, die einzelnen Häuser waren weit verstreut, zum Teil waren die nächsten Nachbarn bis zu einem Kilometer entfernt. Es lebten in dem kleinen Ort gerade einmal um die einhundert Einwohner. Das Dorf war so klein das wir nicht einmal ein richtiges Ortsschild hatten sondern nur so ein grünes.

Mein Urgroßvater hatte Anne aber nicht nur das Haus vererbt in dem wir lebten, sondern dazu noch vier größere Mietshäuser. Von diesen Einnahmen konnten wir mehr als gut leben.

Kurz nachdem Anne das Haus geerbt hatte in dem auch ihre Eltern wohnten kamen diese leider bei einem Autounfall ums leben, Anne war am Boden zerstört, aber zum Glück hatte sie ja mich.

Da wir so abgeschieden wohnten waren wir auch draußen nackt, gingen nackt spazieren oder in dem kleinen See nahe bei unserem Haus nackt schwimmen, nur wenn wir einkaufen mussten oder sonst irgendwo hin gingen zogen wir uns nur das allernötigste an, aber niemals Unterwäsche, so etwas besaßen wir gar nicht.

Als ich in die Schule kam musste ich mir zwangsläufig etwas anziehen, aber auch hier trug ich keine Unterwäsche auch im Winter nicht, dafür hatte ich einen warmen langen Mantel und gefütterte Stiefel. Vom Sport war ich befreit, weil ich zu Asthmaanfällen neigte, ansonsten hätte ich Sportkleidung tragen müssen, ein Unding

Dann kam ich in die Pubertät und hatte irgendwann meine erste Periode. Ich dachte das ich an meinen Tagen jetzt einen Schlüpfer tragen muss, aber Anne zeigte mir das das auch ohne ging, sie machte es auch nicht anders.

Nach der Realschule wollte ich eine Ausbildung zur Einzelhandelskaufrau machen. Ich hätte es zwar nicht machen müssen, so gut wie wir finanziell dastanden, aber ich wollte es einfach und Anne fand das das richtig ist und damit nahm das Dilemma seinen Lauf. Es war nichts zu finden auch in den weiter entfernten Städten nicht und das obwohl ich gute Noten hatte.

Dann hatte Anne eine Idee die mir gar nicht gefiel. Mein Urgroßvater hatte in einer 200 Kilometer entfernten Großstadt ein Haus mit 12 Mietwohnungen gekauft, warum auch immer und Anne dachte das in dieser Großstadt die Chancen für mich bestimmt besser wären. Nach einigem hin und her ließ ich mich überzeugen und Anne rief die Hausverwaltung an und fragte ob in diesem Haus eine Wohnung frei wäre. Der Verwalter sagte nein, aber er würde sich umhören ob woanders etwas frei wäre. Nach zwei Monaten rief er an und ich hatte eine Wohnung.

Dann war es soweit, ich hatte inzwischen den Führerschein gemacht und zusammen mit Anne ein Auto gekauft.

„Liebes sei doch nicht traurig, wir können jeden Tag telefonieren und ich komme dich so oft ich kann besuchen."

„Na ja gut, aber schön ist es nicht hier weg zu gehen."

„Wirst sehen, das wird schon."

Wir umarmten uns, dann fuhr ich los und heulte Rotz und Wasser.

Als ich ankam merkte ich sofort das mir die Stadt überhaupt nicht gefiel, diese Straßenschluchten, ein Haus neben dem anderen und die vielen Menschen erst. Die Wohnung war auch nicht das Gelbe vom Ei, sie war zwar groß, 110 qm, für mich viel zu riesig und einen Balkon hatte sie auch, aber das war es schon.

„Hier soll ich leben?"

Nachdem ich in der Wohnung war zog ich mich sofort aus, wenigstens das konnte mir keiner nehmen. Ich begann auf Stellensuche zu gehen und hatte gleich beim ersten mal Glück, es war eine Boutique für gehobene Ansprüche. Die Eigentümerin, Frau York war Anfang vierzig und nahm mich Küken mit meinen neunzehn Jahren unter ihre Fittiche. Wir verstanden uns auf Anhieb, Es war ein sehr angenehmes Arbeiten. Nach der Ausbildung übernahm sie mich sogar.

Eines aber vermisste ich sehr, das nackte spazieren gehen und schwimmen, hier ging das nicht, so blieb mir nur meine Wohnung. Nach einiger Zeit hatte ich einen Wald mit einem kleinen See entdeckt der so abgelegen war das ich zumindest dort nackt spazieren gehen und schwimmen konnte. Immer wenn Anne mich besuchte fuhren wir dort hin und gingen gemeinsam nackt spazieren und schwimmen. In der Wohnung war sie natürlich auch immer nackt.

Mit der Zeit gewöhnte ich mich ein, hatte die Wohnung nach meinem Geschmack eingerichtet und an meinem zweiunddreißigsten Geburtstag lernte ich Helmuth kennen. Zunächst war es nur eine Bekanntschaft und mit der Zeit wurde daraus mehr. Das liebe blind macht schien bei mir zu stimmen. Helmuth zog bei mir ein und wir heirateten, jetzt hieß ich mit Nachnamen Aschroth. Ich bekam dann gar nicht so richtig mit wie er immer mehr die Kontrolle über mich gewann. Ich musste meine Achsel- und Schamhaare rasieren, Unterwäsche tragen und durfte mich ihm nicht nackt zeigen. Ich weiß nicht warum ich das mit machte, aber ich machte es.

Eines Tages kam Anneliese, also Frau York auf mich zu.

„Sylvie ich habe lange genug gearbeitet, möchte nun in Rente gehen und meinen Lebensabend genießen."

Mir rutschte das Herz in die Hose, was nun?

„Sylvie wir kennen uns schon so viele Jahre und ich weiß das die Boutique bei dir in den besten Händen ist, deshalb möchte ich das du die Boutique weiter führst, würdest du das machen?"

Ich war erst einmal sprachlos.

„Ich als Geschäftsführerin meinst du und du bleibst die Chefin."

„Ja Sylvie, so hatte ich mir das gedacht."

„Kann ich eine Nacht darüber schlafen?"

„Ja klar mach das, du kannst dir auch länger Zeit lassen, ich gehe ja nicht gleich morgen in Rente."

Anneliese und ich hatten uns mit der Zeit angefreundet, das Verhältnis Chefin-Angestellte gab es eigentlich nicht mehr.

Zwei Tage später hatte ich mich entschieden es zu machen. Anneliese freute sich.

Das war vor drei Jahren. Inzwischen habe ich eine zuverlässige Verkäuferin, die Judith Strecker gefunden mit der ich mich sehr gut verstehe, so gut das ich ihr voll vertraue, da wir quasi Partnerinnen sind in der Boutique können wir uns auch gegenseitig im Urlaub vertreten, oder auch zu anderen Gelegenheiten.

Dann kam letztes Weihnachten, von Beatrice, einer Bekannten, hatte ich erfahren das mein ach so gestrenger Helmuth seit zwei Monaten eine Geliebte Namens Karin hat. Tolle Neuigkeit und das einen Tag vor Heiligabend.

Ich zog mich aus und wartete darauf das Helmuth nach hause kam, ich musste nicht lange warten, nach einer viertel Stunde hörte ich den Schlüssel im Schloss. Er kam ins Wohnzimmer, sah das ich nackt war und wollte schon loslegen.

„Hallo Helmuth, Beatrice hat gerade angerufen, du sollst Karin schöne Grüße von ihr ausrichten und von mir auch."

Helmuth wurde leichenblass, fing an irgendetwas herum zu stottern.

„Pack auf der Stelle deine Sachen, in einer halben Stunde bist du verschwunden und gib mir deine Schlüssel."

Er legte die Schlüssel vom Haus auf den Wohnzimmertisch.

„Die Wagenschlüssel auch."

Er zögerte.

„Na wird`s bald."

„Aber...."

„Nichts aber, die Schlüssel. An deiner Stelle würde ich mit packen anfangen, die Zeit läuft."

Er ging ins Schlafzimmer, ich hinterher, lehnte mich mit verschränkten Armen an den Türrahmen. Er nahm zwei Koffer vom Kleiderschrank und während er packte sagte ich ihm immer wieder wie viel Zeit er noch hatte, es machte mir eine diebische Freude. Dann war er fertig, ging zur Wohnungstür, drehte sich um und wollte noch etwas sagen.

„Sag nichts, sag ja nichts, halte deinen Mund und verschwinde, raus, raus aus meiner Wohnung, raus aus meinem Leben und lass dich nie wieder blicken. Du hörst von meinem Anwalt. Wo du hin gehen kannst das weißt du ja."

Mit diesen Worten schob ich ihn aus der Wohnung und knallte hinter ihm die Tür zu. Mein Gott war ich Beatrice dankbar. Nach ihrem Anruf war es als würde ich aus einer Trance erwachen. Mir ging nicht nur ein Licht auf, sondern ein ganzer Kronleuchter, was war ich doch für eine Idiotin das ich mich mit dem abgegeben hatte.

Ich rief Anne an und erzählte ihr alles.

„Sei mir nicht böse Liebes, aber ich hatte von Anfang an bei dem kein gutes Gefühl."

„Mutterinstinkt halt, sag mal könntest du zu mir zu kommen Anne, auch wenn es länger wird? Ich würde gerne mit dir Weihnachten und Silvester verbringen und ich könnte jetzt deine Unterstützung gebrauchen. Übrigens die Boutique ist geschlossen und ich mache sie erst am 3. Januar wieder auf, also haben wir ein paar Tage für uns."

„Sicher bleibe ich, auch länger, solange du mich brauchst. Bin schon auf dem Weg, bis nachher."

„Vielen dank Anne, aber es ist schon halb acht willst du nicht lieber morgen früh fahren?"

„Ich fahr lieber gleich."

„Na gut, wohl ist mir aber dabei nicht. Fahr vorsichtig."

„Mach ich."

Während ich auf Anne wartete rief ich Ulrike an und erzählte ihr alles, ich konnte das noch um diese Uhrzeit machen weil wir uns sehr gut verstanden. Ulrike war von den Socken, erzählte mir aber auch wie Anne das sie von Helmuth nie viel gehalten hatte, es mir aber nicht zu sagen getraute. Alle hatten mitbekommen was Helmuth für ein Typ war nur ich nicht.

„Dann kannst du ja jetzt wieder nackt leben oder?"

„Ja Ulrike und ich werde es genießen."

„Na dann frohe Weihnachten."

„Danke ebenfalls."

Um kurz vor zehn klingelte es, Gott sei Dank Anne war da. Ich drückte auf den Öffner und wartete an der Tür. Anne stand vor mir, sie hatte ihren Webpelzmantel an, trug ihre Stiefel, ihre Handtasche über einer Schulter und hatte ihren Schminkkoffer in der Hand sonst hatte sie kein Gepäck. Wir umarmten uns und gingen in die Wohnung, dort zog sie den Mantel aus und darunter war sie nackt. Für uns war das normal.

Wir setzten uns ins Wohnzimmer und redeten über Helmuth, ich lies kein gutes Haar an ihm und Anne sagte noch einmal das sie von Anfang an kein gutes Gefühl mit Helmuth gehabt hätte. Anne fing an zu gähnen.

„Lass uns ins Bett gehen Anne, es ist ja jetzt Platz genug für uns beide."

Wir gingen zusammen ins Bad, dann ins Bett, kuschelten uns aneinander, so wie früher und schliefen bald ein. Wir wachten am Heiligabend am späten Vormittag auf. Ich schaute auf die Uhr.

„Oh Gott fast 10 Uhr, ich muss noch einkaufen, ich hatte gestern Abend keine Zeit mehr, kommst du mit? Wir frühstücken später oder trinken einen Kaffee in der Stadt."

„Klar komme ich mit, schnell ins Bad und dann los."

Als wir im Bad fertig waren zog Anne ihre Stiefel und ihren Mantel an und nahm ihre Handtasche. Auch ich zog mir nur meine Stiefel und den Wintermantel an, sonst nichts, nahm auch meine Handtasche, dann fuhren wir los.

„Endlich kann ich wieder so leben wie ich es gewohnt bin und muss nicht ständig etwas anziehen und schon gar keine Unterwäsche mehr. Meine Haare kann ich jetzt auch wieder wachsen lassen. Weißt du was Anne mit dem rausschmiss von Helmuth habe ich mir selbst das schönste Weihnachtsgeschenk gemacht."

Es war die Hölle los, selbst auf den großen Parkplätzen vor den verschiedenen Discountern bekamen wir nur schwer einen Parkplatz und in den Geschäften ging es zu, der reinste Horror. Das einzige und das schönste dabei war das ich unter dem Mantel nackt war, endlich wieder.

Als wir aus dem ersten Geschäft kamen knöpfte ich meinen Mantel auf.

„Was wird das denn Sylvie?"

„Weiß nicht, mir ist einfach danach."

Anne schaute mich einen kurzen Moment an.

„Na wenn das so ist dann mache ich das auch."

Bei den restlichen Einkäufen blieben unsere Mäntel offen, jeder konnte sehen das wir darunter nackt waren, es war ein herrliches Gefühl für uns beide. Als wir das letzte Geschäft auf unserer Einkaufstour verlassen hatten zog ich sofort beim Ausgang den Mantel ganz aus und legte ihn oben auf den Einkaufswagen, Anne machte es auch.

Wir gingen zum Wagen der ganz hinten auf dem Parkplatz stand, legten unsere Mäntel auf den Rücksitz, verstauten die Einkäufe im Kofferraum, ich brachte den Einkaufswagen nackt wie ich war zur nächsten Box und wir stiegen ein.

„Anne was hältst du davon wenn wir zur Fußgängerzone fahren, uns den Weihnachtsmarkt ansehen, einen Glühwein trinken, etwas essen und dann zeige ich dir endlich einmal die Boutique, wird ja auch Zeit, wie wäre es?"

„Also von mir aus gerne, aber wo willst du da jetzt parken da ist doch alles voll."

„Ja schon, aber ich habe im Parkhaus einen Dauerstellplatz."

„Wenn das so ist, dann los."

Für den Weg vom Industriegebiet in die Innenstadt für den ich sonst vielleicht 10 Minuten brauchte brauchte ich fast eine halbe Stunde. Das Parkhaus war gerammelt voll, gut das ich meinen Stellplatz hatte. Vor dem Stellplatz hielt ich an, stieg aus, machte die Barriere herunter und parkte ein. Wir stiegen aus und Anne ging schon Richtung Ausgang.

„ Anne hast du nicht etwas vergessen?"

„Nein wieso?"

„Deinen Mantel, oder willst du etwa so gehen?"

„Ich will so gehen, mir ist danach."

„Aber es ist kalt wir haben gerade einmal 4° C über Null."

„Ist mir egal ich gehe so, ich habe das bei mir zuhause schon oft gemacht es ist herrlich und auch sehr anregend."

„Anregend wirklich?"

„Wenn ich es dir sage."

„Dann probiere ich das auch."

Also gingen wir los, nackt bis auf unsere Stiefel und die Handtaschen. Direkt am Ausgang des Parkhauses das an dem einen Ende der Fußgängerzone war war auch der Weihnachtsmarkt. Wir schlenderten durch die Gassen und schauten uns die Buden an.

Die Menschen staunten Bauklötze, zwei nackte Frauen und das bei diesen Temperaturen, aber Anne hatte recht es war herrlich und sehr anregend, meine Brustwarzen wurden steif sobald ich aus dem Parkhaus kam und wie ich sah die bei Anne auch.

Wir tranken einen Glühwein, aßen eine Bratwurst und machten uns schließlich auf den Weg zur Boutique, die fast am anderen Ende der Fußgängerzone liegt und das ist ungefähr ein Kilometer. Alle Geschäfte waren schon geschlossen.

In der Boutique schaute Anne sich um und nahm das eine oder andere Kleid von der Stange das ihr gefiel.

„Anne, wenn dir ein Kleid gefällt dann nimm es dir."

„Gefallen tun mir schon ein paar, aber wozu? Ich bin doch sowieso die meiste Zeit nackt, was brauche ich da Kleider?"

„Das stimmt auch wieder, übrigens du hast recht, es ist wirklich herrlich und sehr anregend bei so einer Temperatur nackt spazieren zu gehen, aber richtig anregend ist es für mich erst jetzt wo ich wieder warm werde."

„Ich weiß, mir geht es jedes mal so wenn ich in der Kälte draußen war. Sylvie eines hätte ich aber gerne, etwas was ich schon immer mal haben wollte."

„Was denn?"

„Halterlose Nylons."

„Wenn`s weiter nichts ist, komm mal mit."

Ich führte Anne zu der Vitrine mit den ausgestellten Nylons.

„Such dir welche aus."

Sie zeigte auf ein Paar.

„Die hätte ich gerne wenn es geht."

„Nur das eine Paar? Komm schon nimm dir ruhig mehr, du hast freie Auswahl."

Anne suchte sich noch zwei weitere Paare aus. Wir gingen zu dem glasumrandeten Tisch mit den Packungen und ich gab ihr die Nylons in ihrer Größe.

„Willst du gleich welche anziehen?"

„Gerne und was ist mir dir? Wäre das nicht auch etwas für dich?"

„Warum nicht, ich hole mir auch ein Paar."

Wir zogen die Nylons an und betrachteten uns im Spiegel.

„Hey das sieht wirklich heiß aus, vor allem mit den Stiefeln und mit einem Paar Highheels bestimmt noch besser."

„Kann ich mir auch gut vorstellen Sylvie, obwohl in meinem Alter ich weiß nicht."

„Ach ja? So wie du aussiehst gehst du glatt als meine ältere Schwester durch."

„Erzähl noch einen."

„Doch wirklich."

„Jetzt ist`s aber gut, wollen wir zurück gehen?"

„Ja gut, aber ich möchte noch einmal auf den Weihnachtsmarkt, ich habe dort an einem Stand eine Figur gesehen die ich gerne kaufen möchte."

Wir verließen die Boutique und merkten sofort das es kälter geworden war, sehr viel kälter. Schräg gegenüber der Boutique war eine Apotheke die oben über dem Fenster eine Anzeige für das Datum und die Temperatur hatte. Wir mussten etwas warten und dann kam die Temperatur: -7° C. Das Thermometer war in der knappen Stunde in der wir in der Boutique waren um 11° C gefallen und es sah nach Schnee aus. Ganz schön kalt, uns war es egal im Gegenteil, die Kälte war wundervoll und wir gingen nicht etwa schnell, sondern ganz normal und unterhielten uns dabei.

„Sylvie du suchst dir wegen der Scheidung am besten gleich nach Neujahr einen Anwalt."

„Das brauche ich nicht, das übernimmt der Anwalt von Anneliese, da bin ich in den besten Händen."

Am Weihnachtsmarkt angekommen gab es ein Problem, ich wusste nicht mehr an welchem Stand ich die Figur gesehen hatte, also hieß es suchen. Wir gingen von Stand zu Stand, nichts, war sie schon verkauft? Aber man kennt das ja, am vorletzten Stand fand ich sie. Hätten wir anders herum angefangen.....

„Anne es ist vielleicht verrückt, aber ich könnte noch eine ganze Zeit bei dieser Kälte nackt herum laufen."

„Ich auch, dann machen wir es doch. Lass uns einfach noch einmal über den Weihnachtsmarkt schlendern."

Eine halbe Stunde später machten wir uns auf den Heimweg. Inzwischen hatte es angefangen stark zu schneien und der Schnee der auf mich fiel erzeugte ein mehr als angenehmes prickeln auf meiner Haut und nicht nur dort.

Zu hause einen Parkplatz zu finden war schwer, es war schon später Nachmittag und überall waren wohl die Verwandten zur Bescherung gekommen. Erst zwei Straßen vom Haus entfernt fanden wir dann einen Parkplatz. Wir stiegen aus und ich wollte meinen Mantel von der Rückbank holen.

„Ich gehe so Sylvie und den Mantel lasse ich im Wagen."

„Na gut, dann mache ich das auch."

Wir holten die Einkäufe aus dem Kofferraum und stapften los, denn der Schneefall war noch stärker geworden und es waren schon einige Zentimeter liegen geblieben, dafür war es etwas wärmer geworden. In der Wohnung ließen wir im Flur erst einmal alles liegen und stehen.

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